Ein Fiebertraum. Ich habe etwas komplett anderes erwartet, als ich die Inhaltsangabe gelesen habe. Um so zwiegespalten bin ich. Das erfahrt Ihr natürlich nach den ganzen Filminfos.
Infos
Trailer:
Inhaltsangabe:
Vom Handel mit seinem Apfelschnaps kann Jean Kayak (Ryland Brickson Cole Tews) im Mittleren Westen der USA im 19. Jahrhundert ziemlich gut leben. Doch der Traum scheint ausgeträumt, als ihm eines Tages seine Farm wortwörtlich um die Ohren fliegt. Also muss schnell eine alternative Geldquelle her. Jeans Wahl fällt auf Pelze und so beginnt seine Jagd auf biestige Waschbären und außergewöhnlich schlaue wie große Biber. Die neue Profession bringt Jean außerdem mit neuen Menschen in Kontakt. Und so verliebt er sich in die Tochter eines anderen Pelzhändlers. Der will seinen Spross jedoch nur für den Preis von Hunderten Biberpelzen ziehen lassen. Also heißt es aufmunitionieren…
Regie: Mike Cheslik
Besetzung: Ryland Brickson Cole Tews, Olivia Graves, Wes Tank
Laufzeit: 108 min
Genre: Komödie, Abenteuer, Action
Kinostart: 13.02.2025
FSK: ab 12
Quelle: https://www.filmstarts.de/kritiken/313873.html
Review
Hundreds of Beavers wird man lieben oder hassen, aber definitiv werdet Ihr so einen Film nur einmal im Leben sehen. Es ist eine Mischung aus Live-Action, Cartoon, Slapstick und Trash. Es ist zwar mit echten Schauspieler aufgenommen, wirkt aber tatsächlich wie ein Comic. Wenn Ihr die Monty Python Filme kennt, kennt Ihr sicher das typische Intro der Komikertruppe. Hundreds of Beavers wirkt genauso wie so ein Intro von Monty Python, nur eben 108min lang. Das war mir auf Dauer zu viel und dadurch auch zu anstrengend, das ich nach 50 Minuten immer wieder auf die Uhr geschaut habe und mich gefragt habe wann es vorbei ist. Und damit startete der Fiebertraum.
Man merkt, das der Regisseur ein Filmliebhaber ist. Definitiv wird er bei anderen Filmliebhabern einen Nerv treffen. Das wäre bei mir FAST der Fall gewesen, wenn dieser Film nur 45 bis 60 Minuten lang gewesen wäre. Aber dadurch das dir dieser Film keine Pause zum durchatmen lässt, weil jede Minute ein Slapstick Humor präsentiert wird und dieser sich auch immer wieder übertreffen will, war das einfach furchtbar anstrengend für mich. Er wollte einfach nicht enden und lief immer weiter.
Storytechnisch hat er mich nicht abgeholt, dennoch liebe ich diese Art des Films und das verdient unglaublich Respekt dies einfach durchzuziehen.
Ich glaube auch, das die Sneak das falsche Publikum für diese Art von Film ist. 22 Leute sind vorzeitig gegangen und das ist bisher absoluter Rekord. Auf dem Fantasy-Film-Festival wäre dieser besser aufgehoben.
Fazit
Für mich viel zu lang und deshalb ein einziger Fiebertraum. Und dabei liebe ich die Filme, die etwas unter dem Radar laufen werden. Und ja, er wird eine Nische bedienen und wäre er kürzer gewesen, oder hätte er einem mal ne kleine Pause gegönnt, würde ich positiver über Hundreds of Beavers berichten.
Dennoch will ich die Die Art des Films positiv erwähnen. Das war Großartig und habe ich bisher noch nie so gesehen. Allein dafür gibt es: (5/10pkt)







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