Film-Review: Wolf Man

Neue Woche, neuer Film. Diesmal geht es um Wolf Man, eine Blumhouse Produktion. Na? Klingelts in den Ohren? Blumhouse ist nicht gerade bekannt wirklich gute Horrorfilme rauszumeddln. Schauen wir mal:

Infos

Trailer:

Inhaltsangabe:

Blake (Christopher Abbot) lebt schon lange im liberalen San Francisco an der Westküste der Vereinigten Staaten. Trotzdem zieht ihn das Schicksal zurück aufs Land nach Oregon, wo er einst aufwuchs. Denn sein Vater ist spurlos verschwunden und wird schließlich für tot erklärt. Als Erbe muss sich Blake nun um das alte Elternhaus mitten im Nirgendwo kümmern. Er versucht daraus das Beste zu machen und überredet seine Frau Charlotte (Julia Garner) ihn zusammen mit der gemeinsamen Tochter Ginger (Matilda Firth) zu begleiten. Blakes und Charlottes Ehe läuft nämlich schon seit geraumer Zeit nicht mehr sonderlich gut. Der Tapetenwechsel, so Blakes Hoffnung, könnte wieder zu einer Annäherung der beiden führen. Doch die herbeigesehnte Ruhe bleibt ein Wunschtraum, denn bei ihrer Ankunft wird die Familie angegriffen. Von was, können sie nicht wirklich ausmachen. Vielleicht ein Tier. Also suchen sie schleunigst Schutz im Haus. Erst dort werden die Folgen des Angriffs klar, als mit Blake plötzlich komische Dinge passieren, die Charlotte zu einer schwerwiegenden Entscheidung zwingen…

Regie: Leigh Whannell
Drehbuch: Leigh Whannell, Corbett Tuck
Besetzung: Christopher Abbott, Julia Garner, Matilda Firth
Laufzeit: 102min
Genre: Horror, Thriller
dt. Kinostart: 23.01.2025

Quelle: https://www.filmstarts.de/kritiken/194952.html

Review

Nach den Vampiren haben wir nun das nächste Fabelwesen: den Wolfsmenschen. Vorweg erstmal: ich kenne das Original nicht und gehe nur auf diesen Film ein ohne weitere Vergleiche.

Ich bin mal wieder zwiegespalten. Auf einer Seite ist die Technik des Films ganz gelungen, aber andererseits ist es Schauspielleistung und Story mehr als Unterirdisch. Fangen wir von Vorne an: der Trailer zeigt eindeutig, worum es geht und leider weiß man dadurch wie es am Ende auch ausgeht. Nichts schockt so wirklich und die Story ist damit auch sehr linear und vorhersehbar. Die Technik und die Potenziale waren da und es gab Szenen die ich wirklich gut fand. Zum Beispiel dreht sich die Kamera und das Bild ändert sich zunehmend, zu dem wie der Wolfsmensch die Welt wahrnimmt. Fand ich gut. Da man die Szene aber mehr als zweimal einsetzt, wird es sehr langweilig. und beim fünften oder sechsten mal ist es nichts besonderes mehr. Potenzial liegen gelassen.

Soundtechnisch war es auch gelungen, es gab eine Szene mit einer Spinne, die sehr gut inszeniert war und wo es keine weiteren Arten dieser Szene gab. Insgesamt erinnerte mich der Wandel von Mensch zu Wolf an den fantastischen Film Die Fliege.

Die Schauspieler:
Leider fand ich alle (bis auf das Kind Ginger) sehr Farblos. Julia Garner nahm ich die Rolle der Mutter nicht ab und irgendwie vermisste ich die Chemie zwischen den beiden Ehegatten. Zusätzlich passten die auch nicht wirklich zusammen. Ja, ich weiß, sie spielen ein Paar das Eheprobleme haben, aber dennoch war irgendwie der Wurm bei beiden drin. Es holte mich leider nicht ab.

Mir sind das zu viele negative Sachen um den Film wirklich nachhaltig zu empfehlen. Mich würde es sehr überraschen, wenn der Film durch die Decke geht und abliefert. Aber ich habe mich auch beim Krokodilfilm Crawl geirrt. Der lief auch sehr gut, obwohl ich den schlimmer als Trash fand.

Fazit

Kinobesuch? Nein, lohnt sich absolut nicht. Wenn er mal kostenlos auf Prime oder Netflix zu finden ist und man kein anderen Horrorfilm sehen will, dann kann man schonmal reinschauen. Wirklich nachhaltig wird er nicht sein. Einmal angeschaut und am nächsten Tag vergessen. (4,5/10)

Bewertung: 4.5 von 5.

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