Sneak-Review: A Real Pain

Ein Film auf den ich irgendwie Lust hatte. Wäre er nicht in der Sneak gelaufen, hätte ich ihn sehr wahrscheinlich übersprungen. Hat er sich gelohnt?

Infos

Trailer:

Inhaltsangabe:

David (Jesse Eisenberg) und Benji (Kieran Culkin) sind Cousins und wollen als in den Vereinigten Staaten lebende Juden mehr über ihre Wurzeln erfahren. Also planen sie eine Reise nach Polen. Dort wuchs ihre Großmutter einst auf. Das gestaltet sich jedoch aus den verschiedensten Gründen alles andere als leicht. Denn die beiden Männer könnten unterschiedlicher nicht sein: David ist sehr darauf bedacht, möglichst viel Struktur in seinem Leben zu haben, während Benji ein Freigeist voller Spontanität ist. Auch vor Ort in Polen kommt es dadurch immer wieder zu Reibereien. Doch den tiefsten Graben zwischen den beiden bilden nicht unbedingt die verschiedenen Lebensentwürfe, sondern ein noch nicht sonderlich lange zurückliegendes Ereignis, mit dem die beiden bisher einfach keinen gemeinsamen Umgang finden konnten. Doch die Reise in die Vergangenheit der gemeinsamen Großmutter bringt die beiden emotional wieder näher zueinander und es scheint, als ob sie wieder näher aneinanderrücken können.

Regie & Drehbuch: Jesse Eisenberg
Besetzung: Jesse Eisenberg, Kieran Culkin, Will Sharpe
Genre: Tragikomödie
Filmlänge: 90 Minuten
FSK: ab 12
Kinostart: 16.01.2025

Quelle: https://www.filmstarts.de/kritiken/307411.html

Review

Derzeit kommt der Film in den anderen Reviews gut weg und deshalb hätte ich ihn irgendwann wahrscheinlich geschaut. Ob es im Kino gewesen wäre, wäre eher unwahrscheinlich. Um auf meine Anfangssatz zurückzukommen: hat er sich gelohnt?

Mich hat dieser Film nicht wirklich abgeholt. Ich kann mir vorstellen, das der Streifen seine Fans haben wird, aber für mich wirkte er sehr belanglos. Es wird viel angesprochen und über die Probleme der Hauptfiguren geredet, aber irgendwie auch nicht. Es kommt keine wirkliche Lösung und der Film endet genauso wie er angefangen hat. Das finde ich schade, da dadurch meiner Meinung nach viel Potenzial liegen gelassen wurde.

Jesse Eisenberg, den ich eigentlich durch Zombieland mag, war mir hier einfach zu blass, sollte aber zu seinem Charakter im Film passen. Aber ganz große Probs an Kieran Culkin: Er war fantastisch. Charmant, aber trotzdem mit einem Hass auf die Welt und sein Leben. Er hat den Grad dazwischen sehr gut hinbekommen und das machte ihn unberechenbar.
(kleiner Funfact: Keiran Culkin ist der Bruder von Macaulay Culkin, der Kevin aus Kevin allein zu haus verkörpert hat). Die Ähnlichkeit der beiden Brüder ist unglaublich.

Fazit

Leider blieb der Film unter meinen Erwartungen und endet genau wie er angefangen hat. Machte sozusagen eine 360 Grad Rundfahrt. Zum Glück gab es Kieran Culkin, der schauspielerisch sehr viel rausgeholt hat.
Ich gebe den Film eine Wertung von

Bewertung: 5 von 5.

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