Sneak-Filmreview: Juror #2

Die zweite Review auf dieser Seite und der Hauptdarsteller ist Nicholas Hoult, der dieses Jahr schon in Nosferatu zu sehen war. Wie spannend ein Gerichtsdrama ist, werden wir heute rausfinden. aber erstmal die allgemeinen Infos:

Infos

Trailer:

Inhaltsangabe:

Der Lifestyle-Autor Justin Kemp (Nicholas Hoult) steckt gerade inmitten der Vorbereitungen für die bald anstehende Familienerweiterung – seine Frau Allison (Zoey Deutch) ist im neunten Monat schwanger – als er zum Geschworenen in einem Mordprozess berufen wird. In diesem Prozess wird ein schreckliches Verbrechen verhandelt: James Sythe (Gabriel Basso) wird beschuldigt, seine Freundin Kendall (Francesca Eastwood) umgebracht und ihre Leiche in eine Straßenschlucht geworfen zu haben. Eigentlich sprechen alle Beweise gegen den Angeklagten, aber der Pflichtverteidiger Erik Resnick (Chris Messina) ist dennoch von der Unschuld seines Mandanten überzeugt. Doch für die Staatsanwältin Faith Killebrew (Toni Collette) ist die Sache klar – zumal sie den Fall lieber heute als morgen beenden würde.

Mit zunehmender Verhandlungsdauer kommt Justin ein schrecklicher Verdacht: Könnte er selbst etwas mit dem Fall zu tun haben? Am fraglichen Abend der Tat hatte er selbst auf dieser Strecke einen kleinen Unfall – jedoch war er bislang felsenfest überzeugt davon, lediglich ein verirrtes Reh mit dem Wagen angefahren zu haben…

Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Jonathan Abrams (II)
Besetzung: Nicholas Hoult, Toni Collette, Zoey Deutch, J.K. Simmons, Kiefer Sutherland
Genre: Drama, Thriller
Filmdauer: 114min
FSK: ab 12
dt. Kinostart: 16.01.2025

Quelle: https://www.filmstarts.de/kritiken/314868.html

Review

Gleich zu Beginn: der Film ist spannender als ich gedacht habe. Im normalen Kinoprogramm hätte ich den bestimmt ausgelassen, deshalb bin ich sehr froh, dass dieser Streifen in der Sneakpreview lief. Durch den Film Joker Folie á Deux bin ich, was Gerichtsdramen angeht, sehr geschädigt und hab gedacht, das Juror #2 ein trockener Film mit vielen Dialogen ist.
Aber die Schnittarbeit war fantastisch, da lange Gerichtsmonologe der Anwälte mit den Szenen des Geschehen gegengeschnitten worden sind. Man fiebert mit, weil man einfach wissen will, wie sich die Figur Justin Kemp rauswindet um den Verdacht nicht auf ihn zu lenken. Wenn Ihr nun gedacht hab, das ich hier spoilere: Nein, da der Trailer genau das andeutet ist das kein Spoiler. Auch im Film selber wird direkt (am ersten Verhandlungstag) klar, dass Justin Kemp vielleicht schuld hat.

Durch die Schnittkunst wird der Film einfach spannend und auch die Schauspieler passen perfekt auf ihre Rollen. Für Kiefer Sutherland-Fans kann es aber ernüchtern sein, da seine Figur nur drei bis vier mal vorkommt.
Sobald es darum ging, das die Geschworenen für die Faktenanalse sich beraten, musste ich zwangsmäßig an Malcolm Mittendrin denken, wo Lois als Geschworene berufen wurde und immer gegen die anderen gestimmt hat. Die Szene aus Juror #2 hatte genau diese Vibes 😀

Zu den Schauspielern:
Toni Collette und Nicholas Hoult habe ich das erste mal in den Film About a Boy (oder: der Tag der Toten Ente) gesehen. Da war Hoult 13 Jahre alt und die Rolle der Mutter wurde von Collette verkörpert. (Vielleicht muss ich den Film auch mal hier reviewen)
Die erste Szene aus Juror #2, wo Hoult und Collette aufeinander treffen, fand ich dadurch so surreal, da ihre Rollen ja nicht verwandt sind. Die beiden verbinde ich halt fast nur mit About a Boy.
J.K. Simmons liebe ich und auch in dem Film hat er seine Momente. Aber die anderen Schauspieler bleiben etwas unter dem Radar, da die Story stark auf Hoult und Collette fokussiert ist. So bleiben viele andere Schauspieler etwas blass, was leider schade ist.

Das Ende kam etwas plötzlich und ist sehr Interpretierfreundlich. Kann mir vorstellen, das sich einige dran stören könnten.

Fazit

Sehr Spannend durch die Art wie der Film aufgebaut ist. Ende kam etwas unsanft und viele Schauspieler blieben etwas blass, trotz Starbesetzung. Am Ende war ich trotzdem gefesselt von der Story, das ich drüber stehen kann. Ich wurde 114 Minuten super unterhalten, aber durch das Ende und die nicht vorhandenen Charakterentwicklungen stört mich dann doch etwas.

Insgesamt:

Bewertung: 5 von 5.

Bewertung: 2 von 5.
Avatar von We3kend

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